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Familienzeit, Krankentaggeld und Sonntagsarbeit |
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Liebe Leserinnen und Leser
Vor zwei Wochen haben wir einen wichtigen Meilenstein für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht: Mit über 112'000 Unterschriften haben wir die Familienzeit-Initiative erfolgreich eingereicht!
Doch auch bei vielen anderen Themen setzt sich Travail.Suisse aktiv ein: Eine verlässliche Absicherung bei Krankheit, ein erfolgreicher Einstieg ins Berufsleben, neue Perspektiven für junge Lehrabgänger:innen. In diesem Newsletter zeigen wir, warum die neuen Regeln der Krankentaggeld-Versicherer nicht genügen, welche Unterstützung junge Menschen im KI-Zeitalter brauchen und wie das Mobilitätsprojekt «swype» von Travail.Suisse jungen Berufsleuten internationale Erfahrungen ermöglicht.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre! |
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Lisa Schädel
Leiterin Kommunikation |
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Mehr als 112'000 Unterschriften für die Familienzeit! |
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Mit über 112’000 gültigen Unterschriften hat Travail.Suisse gemeinsam mit einer breiten Allianz die Familienzeit-Initiative eingereicht. Diese fordert je 18 Wochen bezahlte Elternzeit für beide Elternteile – für mehr Zeit mit der Familie, mehr Gleichstellung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
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Krankentaggeld: Neue Regeln der Versicherer reichen nicht aus
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Steigende Prämien der Krankentaggeldversicherungen und gekündigte Verträge gefährden die finanzielle Absicherung der Arbeitnehmenden bei Krankheit. Ein neues Abkommen der Versicherungsbranche bringt Verbesserungen, lässt aber zentrale Probleme ungelöst. Travail.Suisse fordert eine grundlegende Reform der Krankentaggeldversicherung für bezahlbaren Versicherungsschutz und mehr Prävention.
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Edith Siegenthaler
Leiterin Sozialpolitik |
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Berufseinstieg im KI-Zeitalter: Chancen für junge Menschen sichern
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Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt und übernimmt zunehmend Aufgaben von Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern. Wie können junge Menschen trotzdem die nötige Berufserfahrung sammeln? Travail.Suisse fordert vorausschauendes Handeln, damit der Einstieg ins Berufsleben auch im KI-Zeitalter gelingt. |
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Jackie Vorpe
Leiterin Bildungspolitik |
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Mit «swype» nach Irland: Berufsbildung öffnet Türen
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42 junge Berufsleute haben nach ihrem Lehrabschluss einen Monat in Irland verbracht. Mit dem Projekt «swype» von Travail.Suisse und seinen Mitgliedsverbänden sammelten sie internationale Berufserfahrungen, stärkten ihre Sprachkenntnisse und gewannen neue Perspektiven. |
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Léonore Porchet aus dem Bundeshaus...
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An dieser Stelle überlassen wir unseren drei Vertreterinnen und Vertretern im Nationalrat das Wort: Léonore Porchet, Greta Gysin und Giorgio Fonio. In dieser Ausgabe berichtet unsere Vizepräsidentin Léonore Porchet von den wichtigsten Geschäften der Herbstsession.
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Nein zu mehr Sonntagsarbeit
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Der Nationalrat befürwortet eine weitere Liberalisierung der Sonntagsarbeit im Detailhandel. Er hat der Standesinitiative zugestimmt, die verlangt, dass die Zahl der bewilligungsfreien Verkaufssonntage von vier auf zwölf pro Jahr erhöht wird. Travail.Suisse lehnt dies entschieden ab und fordert den Ständerat auf, einer weiteren Liberalisierung der Sonntagsarbeit im Detailhandel den Riegel zu schieben. Eine Annahme der Vorlage wird Travail.Suisse mit dem Referendum bekämpfen. |
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Im ausführlichen Argumentarium erfahren Sie, warum Travail.Suisse eine Ausdehnung der Sonntagsarbeit dezidiert ablehnt. |
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Mehr als 100'000 Unterschriften gegen den Lohn-Angriff
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Travail.Suisse hat in einem Bündnis aus Gewerkschaften und Parteien mehr als 100'000 Unterschriften für das Referendum gegen den Lohn-Angriff eingereicht. Das Parlament hatte im Sommer beschlossen, dass kantonale und kommunale Mindestlöhne in Zukunft nicht mehr für alle Arbeitnehmenden gelten sollen. Dadurch würden die Kantone ihrer verfassungsgemässen Kompetenzen beraubt. Zudem würden kantonale und kommunale Volksabstimmungen ausgehebelt. Mit dem Zustandekommen des Referendums hat das Volk nun wieder das letzte Wort. (7. Oktober)
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Bilaterale III: Ständerat stärkt den Lohnschutz |
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Travail.Suisse begrüsst den Entscheid des Ständerates, alle 14 innenpolitischen Massnahmen zur Sicherung des Lohnschutzes zu unterstützen. Damit respektiert der Rat den sorgfältig ausgehandelten innenpolitischen Kompromiss der Sozialpartner und schafft eine wichtige Voraussetzung für die Unterstützung der Bilateralen III. Nun muss auch der Nationalrat das Lohnschutzpaket ohne Abstriche mittragen. (30. September)
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